Kaukasische Naturschützer machen sich mit Erfahrungen des Hobrechtsfelder Waldweideprojekts vertraut

Der Naturpark Barnim wurde von einem Expertenteam aus Armenien, Aserbaidschan und Georgien besucht, die im Projekt “Ökokorridore im Südkaukasus” arbeiten. Dieses Projekt wird vom Programmbüro des WWF Kaukasus umgesetzt und ist finanziert vom „Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung“ (BMZ), durch die „Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) und vom WWF Deutschland. Das Projekt zielt darauf ab, Finanzierungsmöglichkeiten für ökologisch nachhaltige Landnutzung im Kaukasus einzuführen und somit Schutzgebiete zu vernetzen und dadurch deren ökologische Stabilität zu stärken ohne dass die ländliche Bevölkerung Einkommensverluste erleidet. Zweck der von der Bernauer Beratungsfirma ESTOK organisierten Studienreise durch Deutschland war, praktische Beispiele von Kooperation zwischen Naturschutz, Landwirtschaft und Gemeinden kennenzulernen, wie u.a. Vertragsnaturschutz-Modelle im Grünland sowie Wald- und Wildtiermanagement. Die “Rieselfeldlandschaft Hobrechtsfelde” bot als Deutschlands größtes Waldweideprojekt für diese Themenpallette vielfälltige Ansatzpunkte zur Diskussion und zum Erfahrungsaustausch.

Gebiet

  • Naturpark Barnim