Suden bei Gorden

Das 89 Hektar umfassende Waldgebiet „Suden bei Gorden“ nördlich von Gorden wurde bereits 1961 unter Schutz gestellt und 1998 als Flora-Fauna-Habitat-Gebiet in das europäische Schutzgebietsnetzwerk Natura 2000 integriert. Der besondere Wert des „Suden bei Gorden“ wird vor allem durch ausgedehnte bodensaure Fichtenwälder (Lebensraumtyp 9410) bestimmt. Es handelt sich dabei um eines der wenigen natürlichen Vorkommen der typischerweise höhere Lagen bevorzugenden Fichte (Picea abies) in Brandenburg, die dem Wald einen ganz besonderen, fast märchenhaften Charakter verleiht.

Schützenswert sind auch mehrere kleine, vom Wald umschlossene Pfeifengraswiesen (LRT 6410), die seltenen Pflanzenarten wie der Arnika (Arnica montana) und dem Lungen-Enzian (Gentiana pneumonanthe) geeignete Lebensbedingungen bieten. Der „Suden bei Gorden“ ist außerdem die Heimat einer Vielzahl geschützter Tierarten wie Rothirsch (Cervus elaphus), Dachs (Meles meles), Baumfalke (Falco subbuteo), Schwarzspecht (Dryocopus martius) und Waldschnepfe (Scolopax rusticola).

Steckbrief des Bundesamtes für Naturschutz

Adresse

03238 Gorden

Gebiet

  • Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft

Kategorien

  • FFH-Gebiet