Denkmalgeschützter Wasserturm in Biesenthal soll Wassermuseum werden

Vierzehn Architekturstudent*innen der Hochschule Wismar haben seit dem Herbst 2019 an Ideen zur Gestaltung des Wassermuseums gearbeitet. Für die besten Entwürfe hat der Verein "Wasserturm Biesenthal" e.V. Preise ausgelobt. Der Förderverein begibt sich damit auf den Weg der Ideensammlung zur Vorbereitung des Baues eines innovativen Wassermuseums einschließlich des Erhalts und der Einbeziehung des denkmalgeschützten Wasserturms in Biesenthal. 

Parallel hat der Verein über den Naturpark Barnim das Projekt für den Zukunftsinvestionsfond des Landes Brandenburg angemeldet.

Bereits im Jahr 2018 gründete sich der Verein „Wasserturm Biesenthal e.V.“, der aufgrund des in der Stadt­verordneten­versammlung vorgetragenen Nutzungskonzeptes den Zuschlag für den Turm erhalten hatte. Gut ein Jahr nach der Vereins­gründung nahmen die Mitglieder den Turm schließlich am 20. September 2019 in Besitz. Sie wollen über den Turm dem Thema "Wasser" zu mehr Öffentlichkeit verhelfen. Gerade der aktuelle Wassermangel in der Landschaft zeigt den Mangel an Wissen für die Ursachen. Hier liegt die Chance für das Denkmal und für ein neues Museum am Standort Biesenthal.

Der Verein möchte den Turm für alle wieder zugänglich machen und dabei in ein lebendiges Museum, als „Wasserlabor“ für den Naturpark Barnim und die Region verwandeln. Darin könnten sich auch die Technologiegeschichte der Wasserversorgung im Barnim, die Hydrogeologie mit der Grundwasserentwicklung im Barnim sowie die Auswirkungen des Klimawandels wiederspiegeln.

Die Präsentation soll für Familien mit Kindern, Schulen und Kitas konzipiert werden. Der Trägerverein möchte damit Wissenschaft, Forschung, Bildung, Erziehung und Denkmalschutz verknüpfen.

Partner des Vorhabens sind unter anderem der Naturpark Barnim, der Landkreis Barnim, die Stadt Biesenthal, der Wasser- und Abwasserverband „Panke/Finow“, der Wasser- und Bodenverband "Finowfließ" sowie die Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde.

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Meldung vom 10.02.2020